Ein neues Motorrad kostet zwischen 5.000 und 25.000 € – wenige können das aus der Portokasse zahlen. Die gute Nachricht: Du musst nicht jahrelang sparen. In Deutschland werden rund 35 % aller Motorräder über 10.000 € finanziert. Eine Motorradfinanzierung funktioniert wie ein klassischer Ratenkredit: Du wählst dein Bike, beantragst einen Kredit und zahlst in festen monatlichen Raten zurück. Am Ende gehört das Motorrad dir.
Online oder bei deiner Hausbank. Du brauchst Einkommensnachweise, Personalausweis und das Fahrzeugangebot. Viele Anbieter geben dir binnen 24 Stunden eine Zusage.
Du entscheidest, ob du 0 %, 10 % oder 30 % anzahlst. Je mehr Eigenkapital, desto niedriger die monatliche Rate und die Gesamtkosten.
Feste Raten über 24–72 Monate. Du weißt immer genau, was du zahlst. Nach der letzten Rate gehört das Bike dir – ohne Restwert-Überraschung.
Wusstest du? In Deutschland werden rund 35 % aller Motorräder über 10.000 € finanziert. Du bist also in guter Gesellschaft.
Die monatliche Rate hängt von Kaufpreis, Anzahlung, Laufzeit und Zinssatz ab. Hier siehst du drei typische Beispiele auf einen Blick.
12 beliebte Modelle mit Beispielrechnungen. Finde dein Bike und sieh, was es pro Monat kostet.
Monatsrate
~ 130 €
Gesamt
~ 5.180 €
Monatsrate
~ 180 €
Gesamt
~ 8.640 €
Monatsrate
~ 155 €
Gesamt
~ 8.140 €
Monatsrate
~ 215 €
Gesamt
~ 11.320 €
Monatsrate
~ 190 €
Gesamt
~ 10.620 €
Monatsrate
~ 340 €
Gesamt
~ 22.400 €
Monatsrate
~ 380 €
Gesamt
~ 25.800 €
Monatsrate
~ 305 €
Gesamt
~ 20.800 €
Monatsrate
~ 290 €
Gesamt
~ 19.400 €
Monatsrate
~ 240 €
Gesamt
~ 13.020 €
Monatsrate
~ 210 €
Gesamt
~ 11.080 €
Monatsrate
~ 195 €
Gesamt
~ 10.260 €
* Alle Beträge sind Richtwerte und können je nach Anbieter, Bonität und aktuellen Konditionen abweichen.
Ein 3 Jahre altes Bike kostet oft 30–40 % weniger als ein Neues – bei kaum spürbarem Performance-Unterschied. Auch gebrauchte Motorräder lassen sich problemlos finanzieren.
Händler bieten oft eigene Finanzierungen an (6–8 % Zinsen). Vorteil: Gebrauchtwagengarantie und Rückgaberecht. Du bekommst ein geprüftes Bike mit Absicherung.
Günstigerer Kaufpreis, aber du brauchst einen separaten Bankkredit (zweckgebunden oder frei). Kein Widerrufsrecht – Zustand genau prüfen und Kaufvertrag nutzen.
Vergleiche unabhängig von Händlern. Online-Kredite starten oft bei 4,9–7 % eff. Jahreszins. Du bekommst Bargeld und verhandelst beim Händler wie ein Barzahler.
Tipp: Nutze unseren kostenlosen Motorrad-Kaufvertrag, um dich beim Privatkauf abzusichern.
Nicht jeder bekommt automatisch einen Kredit. Diese vier Grundvoraussetzungen musst du erfüllen.
Stabiles, nachweisbares Einkommen (Festanstellung oder Selbständigkeit mit Einkommensnachweisen). Die meisten Banken fordern mind. 1.200–1.500 € netto/Monat.
Deine SCHUFA-Auskunft darf keine schweren Negativeinträge haben. Bei mittlerer Bonität sind höhere Zinsen üblich – aber machbar.
Du musst volljährig sein. Unter 25? Viele Banken verlangen einen Bürgen oder höhere Anzahlung – besonders bei teuren Bikes.
Ein fester Wohnsitz in Deutschland ist Pflicht. Banken prüfen Aufenthaltsstatus und Meldeanschrift.
Sonderfälle: Selbständige benötigen BWA + Steuererklärung. Unter 25? Viele Banken akzeptieren einen Bürgen. In der Probezeit? Einige Anbieter finanzieren trotzdem – der Zinssatz kann aber höher ausfallen.
Es gibt gute Gründe dafür – und berechtigte Bedenken dagegen. Hier die ehrliche Pro-/Contra-Übersicht.
Sofort fahren, ohne jahrelang zu sparen
Traummaschine wird erschwinglich (z. B. BMW GS für 340 €/Monat statt 19.000 € auf einmal)
Planbare monatliche Raten – kein großes Loch im Konto
0 € Anzahlung oft möglich – kein Eigenkapital nötig
Kredit abbezahlt = Motorrad gehört dir (im Gegensatz zu Leasing)
Bonität wird aufgebaut – pünktliche Raten verbessern deine SCHUFA
Zinsen erhöhen den Gesamtpreis (z. B. 7.500 € Bike kostet finanziert ~ 8.640 €)
Verschuldung – du bist mehrere Jahre vertraglich gebunden
Bei Zahlungsausfall droht Bike-Rücknahme + SCHUFA-Eintrag
Vollkasko oft Pflicht während der Finanzierung (erhöht laufende Kosten)
Wertverlust: Motorrad ist nach 3 Jahren weniger wert, Kredit läuft aber noch
Vorzeitige Tilgung kann Vorfälligkeitsentschädigung kosten
Mit 600–1.200 € netto ist das Budget eng. Trotzdem ist eine Finanzierung möglich – wenn du clever vorgehst. Hier sind deine besten Optionen.
Eltern oder Verwandte bürgen für dich. Das ist der zuverlässigste Weg – du bekommst bessere Zinsen und höhere Bewilligung.
Statt 10.000-€-Neubike: Ein gebrauchtes 125er für 3.000–4.000 €. Die Rate bleibt unter 100 € – auch mit Azubi-Gehalt machbar.
48–60 Monate statt 36 senken die monatliche Belastung. Achtung: Mehr Zinsen insgesamt – aber die Rate passt zum Einkommen.
Einige Händler haben spezielle Azubi-Programme mit reduzierten Anforderungen. Direkt beim Händler nachfragen lohnt sich.
Realistisches Beispiel: Honda CB125R (4.800 €) mit Bürgen: 36 Monate × 145 € = 5.220 € Gesamtkosten. Bei 900 € Azubi-Gehalt bleiben dir noch 755 € für alles andere. * Richtwerte, abhängig vom Anbieter.
Während der Finanzierung verlangt die Bank in der Regel eine Vollkaskoversicherung. Das erhöht deine monatlichen Kosten – aber mit diesen Tipps sparst du trotzdem.
Fährst du nur März bis Oktober? Saisonkennzeichen spart bis zu 40 % bei Versicherung und Steuer.
Reparatur in Partnerwerkstätten akzeptieren und bis zu 20 % beim Versicherungsbeitrag sparen.
300 € SB in der Vollkasko senkt den Jahresbeitrag deutlich. Zahlt sich bei schadenfreien Jahren schnell aus.
Weiterführende Infos: Motorradversicherung Kosten im Detail | Die schnellsten Serienbikes 2026
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