Aprilia steht für Rennsport-DNA im Straßeneinsatz. Als einziger italienischer Hersteller mit aktuellem MotoGP-Programm bringt Aprilia Rennstrecken-Technologie direkt in seine Serienmodelle. Das hat seinen Preis – auch bei der Versicherung: Aprilia liegt im Schnitt 15–25 % über japanischen Vergleichsmodellen.
Der Schlüssel zum Sparen liegt in der 660er-Plattform: RS 660, Tuono 660 und Tuareg 660 teilen sich den gleichen Motor und bieten italienisches Flair zu überraschend moderaten Versicherungskosten. Die Tuareg 660 startet bei nur 72 € Haftpflicht – kaum mehr als eine japanische Mittelklasse-Naked. Erst bei den V4-Modellen wird es richtig teuer.
12 – 26
Typklassen
Je nach Aprilia-Modell
ab 72 €
Haftpflicht
Pro Jahr (Tuareg 660)
bis 400 €
Sparpotenzial
Durch Tarifvergleich
Diese 6 Aprilia-Modelle werden am häufigsten versichert. Von der RS 125 bis zur RSV4 Factory – jedes Modell hat eigene Spartricks.
Der Middleweight-Supersportler, der die Klasse neu definiert hat. 100 PS aus dem 660er-Parallel-Twin – und Typklasse 17/19 liegt deutlich unter den V4-Modellen. Für sportlich orientierte Fahrer das beste Verhältnis aus Fahrspaß und Versicherungskosten bei Aprilia.
Tipp: RS 660 kostet in der Vollkasko fast 40 % weniger als die RSV4 – bei 80 % des Spaßes
Aprilias Überraschung: ein echtes Adventure-Bike vom Supersport-Spezialisten. Und der Versicherungs-Geheimtipp der Marke: Haftpflicht ab 72 €, Vollkasko nur 340 €. Das Adventure-Segment hat die niedrigsten Schadenquoten – das gilt auch für italienische Abenteurer.
Tipp: Günstigste Aprilia in der Versicherung – das Adventure-Segment senkt die Prämie
Die Krone der Aprilia-Modellpalette: 217 PS, Typklasse 23/26 – eine der höchsten Einstufungen überhaupt. Neupreis ab 24.000 € bedeutet Vollkasko von 670 €. Wer eine RSV4 Factory fährt, sollte bei der Versicherung besonders genau vergleichen.
Tipp: Saisonkennzeichen + Garage spart bei der RSV4 Factory bis zu 200 € pro Jahr
Die nackte RSV4 – mit fast identischer Leistung, aber etwas niedrigerer Typklasse (20/23 statt 22/25). Der Grund: Naked Bikes haben statistisch weniger schwere Unfälle als Vollverkleidete. Das spart rund 80 € pro Jahr in der Vollkasko gegenüber der RSV4.
Tipp: Tuono V4 statt RSV4 = gleiche Power, aber 80 € weniger Versicherung pro Jahr
Der kleine Bruder der Tuono V4 und Einstieg in die Aprilia-Naked-Welt. 95 PS aus dem 660er-Twin, Typklasse 16/18 – im Vergleich zu japanischen Nakeds wie der Kawasaki Z650 (15/17) nur geringfügig teurer. Aber deutlich mehr Charakter.
Tipp: Nur 30 €/Jahr mehr als eine japanische 650er Naked – für italienisches Flair
Der Traum vieler Fahranfänger: Eine echte Aprilia ab 16 Jahren. Als Leichtkraftrad (125 ccm) gelten eigene Versicherungsregeln – Haftpflicht ab 42 €, Vollkasko ab 190 €. Deutlich günstiger als die großen Geschwister, aber für ein 125er vergleichsweise premium-bepreist.
Tipp: Als A1/B196-Bike oft über die Zweitwagenversicherung günstiger
Dein Aprilia-Modell nicht dabei? Der Rechner kennt alle Aprilia-Motorräder.
Dein Modell eingeben4 Faktoren, die den Preis einer Aprilia-Versicherung bestimmen – und warum die 660er-Plattform der Sweet Spot ist.
Aprilia positioniert sich als Premium-Sportmarke. Die Neupreise liegen 15–30 % über japanischen Vergleichsmodellen (RS 660 vs. Ninja 650: +4.000 €). Höhere Neupreise bedeuten höhere Wiederbeschaffungswerte und damit teurere Kasko-Prämien. Dafür ist der Wertverlust geringer als bei Massenmarken.
Die RSV4 Factory erreicht Typklasse 23/26 – höher als eine Ducati Panigale V4 (22/25) und eine der höchsten Einstufungen am Markt. Der Grund: extreme Leistung (217 PS), hoher Neupreis und überdurchschnittliche Unfallschwere im Supersport-Segment. Vollkasko ab 670 €/Jahr ist realistisch.
Aprilias cleverster Schachzug: RS 660, Tuono 660 und Tuareg 660 teilen sich den gleichen Motor. Hohe Stückzahlen = bessere Schadenstatistik = moderate Typklassen (15–19). Die 660er-Aprilias kosten in der Versicherung nur 10–20 % mehr als japanische Mittelklasse-Bikes bei deutlich mehr Exklusivität.
Aprilia gehört zum Piaggio-Konzern (zusammen mit Moto Guzzi und Vespa). Das bedeutet: breiteres Werkstattnetz und bessere Ersatzteilverfügbarkeit als bei Ducati oder MV Agusta. Reparaturkosten liegen unter dem Niveau anderer italienischer Premium-Marken – ein Vorteil bei der Kasko-Kalkulation.
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