Triumph ist die einzige große britische Motorradmarke und hat sich seit der Wiedergeburt in Hinckley (1990) zu einem der beliebtesten Premium-Hersteller entwickelt. Das Geheimnis: Dreizylinder-Motoren, die es so bei keinem anderen Hersteller gibt. Vom kleinen Trident 660 bis zur Speed Triple 1200 – der unverwechselbare Triple-Sound ist Triumphs DNA.
Bei der Versicherung profitieren Triumph-Fahrer doppelt: Die Neupreise liegen zwischen japanischen und italienischen Marken, und der Dreizylinder wird statistisch moderater eingestuft als vergleichbare Vierzylinder. Die Speed 400 startet bei nur 48 € Haftpflicht – und selbst die Speed Triple 1200 mit 180 PS ist günstiger eingestuft als eine Aprilia Tuono V4 mit 175 PS.
12 – 22
Typklassen
Je nach Triumph-Modell
ab 48 €
Haftpflicht
Pro Jahr (Speed 400)
bis 350 €
Sparpotenzial
Durch Tarifvergleich
Diese 6 Triumph-Modelle werden am häufigsten versichert. Vom Einsteiger-Triple bis zum 180-PS-Flaggschiff – jedes Modell hat eigene Spartricks.
Der Dreizylinder-Benchmark – seit Jahren Referenz unter den Naked Bikes. Die Street Triple 765 bietet 130 PS bei Typklasse 17/19. Zum Vergleich: Die Aprilia Tuono 660 hat 95 PS bei Typklasse 16/18. Mehr Leistung bei kaum höherer Einstufung – das macht den Dreizylinder so attraktiv.
Tipp: Street Triple RS vs. R: Gleiche Typklasse, aber 200 € weniger Neupreis bei der R
Triumphs Adventure-Bestseller und ein ernst zu nehmender BMW GS-Konkurrent. In der Versicherung aber deutlich günstiger: Vollkasko 395 € vs. ca. 520 € bei der BMW R 1250 GS. Das sind über 125 € Ersparnis pro Jahr – bei vergleichbarer Reisetauglichkeit.
Tipp: Tiger 900 vs. BMW R 1250 GS: 125 € weniger Vollkasko pro Jahr
Die Modern Classic schlechthin. Bonneville-Fahrer haben statistisch das niedrigste Unfallrisiko aller Triumph-Segmente – gemäßigter Fahrstil, ältere Fahrer, wenig Rennstrecke. Das zahlt sich bei der Versicherung aus: Haftpflicht ab 68 €, Vollkasko nur 325 €.
Tipp: Modern Classic-Fahrer haben die niedrigste Schadenquote – das senkt die Prämie
Das Flaggschiff der Naked-Linie: 180 PS aus dem großen Triple. Typklasse 19/22 liegt im Super-Naked-Mittelfeld – günstiger als eine Aprilia Tuono V4 (20/23) oder Ducati Streetfighter V4 (21/24). Der Dreizylinder-Vorteil zeigt sich auch hier.
Tipp: Speed Triple 1200 kostet in der Vollkasko 55 € weniger als eine Tuono V4
Triumphs Einstiegsmodell in die Dreizylinder-Welt – und der Beweis, dass Triumph auch erschwinglich kann. Haftpflicht ab 62 €, Vollkasko 295 €. Nur 20–30 € mehr als eine japanische 650er, aber mit dem unverwechselbaren Triple-Sound.
Tipp: Trident 660 ist A2-tauglich mit Drosselkit – Fahranfänger-Tarife möglich
Triumphs Preisbrecher: In Kooperation mit Bajaj entstanden, bietet die Speed 400 britisches Design zum Einstiegspreis. Haftpflicht ab 48 €, Vollkasko nur 210 € – damit die mit Abstand günstigste Triumph in der Versicherung und ein ernsthafter Konkurrent für japanische 300er.
Tipp: Günstigste Triumph aller Zeiten – Versicherung auf Niveau einer KTM 390 Duke
Dein Triumph-Modell nicht dabei? Der Rechner kennt alle Triumph Motorräder.
Dein Modell eingeben4 Gründe, warum Triumph-Fahrer bei der Versicherung besser wegkommen als bei Ducati oder Aprilia.
Triumphs Dreizylinder-Motoren sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal – auch bei der Versicherung. Der Triple liefert ähnliche Leistung wie Vierzylinder, wird aber moderater eingestuft. Grund: Dreizylinder-Bikes werden seltener auf der Rennstrecke bewegt und ziehen weniger risikobereite Fahrer an als vergleichbare Supersportler.
Triumph positioniert sich preislich clever zwischen japanischen Massenmarken und italienischen Premium-Herstellern. Eine Street Triple 765 kostet ca. 9.500 € – das ist 30 % unter einer Aprilia RS 660 und nur 15 % über einer Yamaha MT-07. Moderate Neupreise bedeuten moderate Wiederbeschaffungswerte und damit faire Kasko-Prämien.
Bonneville, Thruxton und Scrambler 900 bilden Triumphs Modern-Classic-Linie – und haben das günstigste Versicherungsprofil der Marke. Fahrer dieser Modelle sind durchschnittlich 48 Jahre alt, fahren bewusst gemäßigt und selten auf der Rennstrecke. Ergebnis: überdurchschnittlich niedrige Schadenquoten.
Tiger 660, 900 und 1200 konkurrieren direkt mit BMWs GS-Familie – sind aber in der Versicherung 20–30 % günstiger. Tiger 900 vs. R 1250 GS: 395 € vs. ca. 520 € Vollkasko. Gründe: Niedrigerer Neupreis, geringeres Diebstahlrisiko und günstigere Ersatzteile als bei BMW.
Mehr zu Typklassen und Regionalklassen: Typklassen erklärt · Regionalklassen erklärt
Was kostet die Motorradversicherung? Alle Preise, Tarife und Kostenfaktoren im Überblick.
Mehr erfahren ZulassungAlles zur Motorrad-Zulassung: eVB-Nummer, Saisonkennzeichen und Ablauf beim Straßenverkehrsamt.
Mehr erfahren ApriliaAprilia Motorräder versichern: Preise für RSV4, Tuono, RS 660 & Tuareg im Vergleich.
Mehr erfahrenBritische Ingenieurskunst trifft auf deutsche Versicherungstarife. Finde heraus, wie wenig du für deine Triumph zahlen musst – in weniger als 2 Minuten.
Beitrag berechnen